Endlich geht es weiter

Sorry, in letzter Zeit war viel los. Anfang Mai bin ich umgezogen und hab zeitgleich einen neuen Job angefangen, bei dem ich auch noch viel unterwegs bin. So war leider keine Zeit um irgendwas in der Garage zu machen.

Neues Ziel: im November muss er laufen, TÜV haben, zugelassen sein und auch Design-mäßig weitestgehend fertig sein. Warum gerade im November wird vorerst noch nicht verraten 🙂

 

An den letzten Wochenenden war ich mal wieder in der Garage und es hat sich viel getan. Vom ursprünglichen „grob fertig machen und TÜV drauf“ bin ich jetzt bei „Komplettrestauration“. Der Grund? Rost. Beim Ansetzen des Wagenhebers durfte ich verdächtige Knackgeräusche vernehmen. Nach ein bisschen stochern sah der Spaß dann so aus:

Hat sich was mit Rostfrei…  Wenn ich das jetzt flicke kommt sicherlich irgendwann irgendwo die nächste Stelle raus. Von daher viel der Beschluss: ich nehm die Kiste komplett auseinander.

Gesagt getan und inzwischen ist er weitestgehend zerlegt. Es fehlen noch die Scheiben und Scheibenwischer, der Kabelbaum, und sämtliche Fahrwerksteile. Die Türen sind raus, müssen aber noch zerlegt werden und beim Dach bin ich noch unschlüssig. Die Zierleisten sind runter und den oberflächlichen Karosseriekleber hab ich abgekratzt. Soweit sieht die Blechkante absolut sauber aus, stellt sich jetzt die Frage, ob es sich lohnt das Dach runter zu reißen. Da muss ich noch mal in mich gehen 😀

Was ich wie genau zerlegt hab will ich jetzt im Nachhinein nicht durchkauen, aber ich werde versuchen in Zukunft wieder regelmäßiger zu berichten 🙂

Hier noch ein paar Bilder vom Zerlegen und dem letzten Stand:

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Bremsen hinten…

Am Dienstag ging es mal an den hinteren Bremsen weiter. Erster Schritt: die 36er Mutter öffnen, mit der die Radnabe mit samt Bremstrommel gehalten wird. Leichter gesagt als getan. Das etwa 1,80m lange Rohr, das mir vorn gute Dienste geleistet hatte war hinten absolut überfordert. Das Rohr hat sich schön verbogen und selbst WD40 mit ordentlich Einwirkzeit und prellen an der Mutter hat absolut nichts gebracht. Nach einer Weile suchen hab ich dann noch ein anderes Rohr gefunden; reichlich 3m lang und eine etwas größere Wandstärke als das Erste. Und siehe da, mit dem ging’s dann 🙂

Nachdem das erledigt war konnte ich dann mit dem passenden Abzieher, den ich mir von meinen Eltern geliehen hatte die Nabe/Trommel abziehen.

Dann, genau wie vorn, die Bremsbacken mit allen Kleinteilen raus genommen. Zuerst nahm ich mir die Bremsbacken vor, weil bei den hinteren an eine Backe der Hebel für die Handbremse angenietet werden muss. Also hab ich erst den Hebel von der alten Backe entfernt, indem ich den Niet ausgebohrt habe.

Danach den Hebel an die neue Backe angesetzt und den Niet platt geschlagen. Fäustel drunter und gezielte Schläge mit dem Hammer oben auf den Niet; ging besser als erwartet.

Damit war das soweit erledigt, also widmete ich mich der Bremsankerplatte. Wie vorne auch schon wieder entrosten und sauber machen. Dann wollte ich den Radbremszylinder wieder rein drücken und siehe da… ich hab’s doch geahnt. Zwar nicht undicht, aber der Zylinder für die hintere Backe ist fest. Das heißt, das ich beide Radbremszylinder an der Hinterachse tauschen muss. Also hab ich erstmal die Bremstrommel so wieder drauf gesteckt um das Rad wieder ran schrauben zu können, das er nicht die ganze Zeit auf dem Wagenheber steht. Links wollte ich dann nicht erst auseinander reißen, weil ich ja, wenn die neuen Radbremszylinder da sind sowieso nochmal ran müsste.

Weiter ging’s dann erstmal am Motor. Ich hatte mir neue Benzinleitungen bestellt, weil die Alten undicht waren. Also hab ich die getauscht und dazu noch neue Kerzen rein gedreht. Die Alten waren ziemlich verölt…böses Ohmen. Dann wollte ich ihn nochmal ein Stück laufen lassen. Angesprungen ist er gut, ging aber nach einer Weile wieder aus. Kerzen raus geschraubt und Überraschung… auch wieder verölt. Ok, da weiß ich in welche Richtung ich beim Vergaser einstellen muss.

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Bremsen zum Zweiten und Shit happens…

Bei dem schönen Wetter gestern konnte ich mich doch aufraffen nochmal in die Garage zu gehen. Ich hatte ja die Idee die komplette Nabe abzunehmen. Und gleich vorweg, es hat funktioniert 🙂

Also, zuerst ein ordentliches Rohr gesucht, dann die vordere Stoßstange abgebaut, damit ich nicht daran hängen bleibe. Dabei ist natürlich sowohl rechts als auch links eine der beiden Schrauben abgebrochen. Scheiß Rost. Naja, muss ich ausbohren und neues Gewinde schneiden. Das hat aber Zeit.

Danach die Sicherung der Mutter an der Radnabe raus geschlagen, Schlüssel angesetzt, Rohr drauf und los geht’s. Ging relativ gut ab. Dann an der Trommel gezogen und links und rechts leicht mit dem Schraubendreher gehebelt. Und ab war die Trommel mit samt Nabe 🙂 Dann die Bremsbacken rausgenommen und alles schön mit Drahtbürste und Bremsenreiniger sauber gemacht, die Bremsbacken angeschliffen und alles wieder zusammengebaut.

Dann musste noch die Nabe von der Bremstrommel getrennt werden. Naja, musste eigentlich nicht, weil die Nabe sowieso ab muss, um irgendwas an den Bremsen machen zu können, aber ich wollt’s trotzdem machen. Mit Hammer und Unterlegholz war rein garnichts zu machen. Aaaber, in der Garagenanlage existiert eine Hebelpresse, womit sich die beiden auch recht schnell trennen ließen.

Danach hab ich den ganzen Spaß wieder zusammengebaut und mich über die Beifahrerseite hergemacht. Da hab ich allerdings beim zusammenbauen die Haltefedern vergessen, mit denen die Bremsbacken in ihrer Position gehalten werden. Naja, als ich den Trabi wieder in die Garage schieben wolllte hab ich gemerkt, das er irgendwie rechts vorn bremst. Also bin ich nochmal ums Auto rum gelaufen und da lagen die Federn… Shit. Also nochmal auseinander, was natürlich nicht so leicht ging, weil die Backen verkantet hatten. Die Bremstrommel mit Nabe wieder anzufädeln ging nicht so wie ich wollte, weil entweder der Mitnehmer der Nabe oder die Backen an der Trommel kanteten. Also die Nabe nochmal von der Trommel trennen. Sollte ja kein Thema sein, die waren ja dank der Presse eben schon auseinander. Also einfach in die Hand genommen und mit ’nem ordentlichen Holz auf die Nabe gezimmert. Hat sich auch gut gelöst, allerdings ist mir die Nabe dabei aus der Hand gerutscht und hat meinen linken Ringfinger getroffen. Sah eklig aus und hat geblutet wie Schwein. Also schnell nen Lappen drum gewickelt, alles wieder zusammen gebaut und heim. Heute durfte ich dann den halben Tag beim Arzt verbringen… Fazit: Wahrscheinlich nix gebrochen, aber Fingernagel hin und erstmal zwei Finger zusammen bandagiert. Krankenschein bis nächsten Montag. Mal schauen, wann ich wieder was machen kann :/

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Es leeeeebt!!!

So, es ging mal wieder weiter. Gesetztes Ziel ist, den Trabi im Juni auf der Straße zu haben. Mal sehen, ob ich das schaffe.

Als Erstes habe ich den Vergaser eingebaut. Einen Neuen. Wer sich erinnert, ich hatte den ursprünglich verbauten zerlegt und ihn über Nacht eingelegt. Da ich kein Benzin da hatte habe ich Essigessenz genommen. Merke: niemals, absolut niemals sollte man Vergaser in Essigessenz einlegen. Das Zeug greift den Guss an und zersetzt ihn. Als ich am nächsten morgen nach dem Vergaser sah waren sämtliche Oberflächen von Gussteilen weich und schmierig und die meisten Anbauteile korrodiert. Daher hab ich mir über eBay einen regenierten gekauft. Natürlich hatte ich nicht bemerkt, das an dem „neuen“ Vergaser kein Nippel für die Benzinleitung dran war, weshalb nochmal nach Hause fahren durfte, um den von dem alten Vergaser zu holen. Den hab ich dann ordentlich sauber gemacht und rein geschraubt.

Den Motor an sich muss ich auch mal noch sauber machen. Mal sehen, wann dafür Zeit ist. Nach dem Vergaser noch den Krümmer, das Motorkühlgehäuse, die Benzinleitung, Choke- und Gasbowdenzug und zu guter Letzt die Batterie rein. Und dann… Benzinhahn aufdrehen, Choke ziehen, Schlüssel drehen…

Es lebt! 😀

Soweit so gut. Damit ist das nötigste am Motor erstmal erledigt. Ein paar Kleinigkeiten wie die Benzinleitungen oder den Ansaugschlauch tausche ich noch. Die Teile sind schon bestellt. Fürs erste hab ich den Motor aber erstmal wieder komplett zusammen gesetzt.

Als nächste kam eine kurze Bestandsaufnahme der Elektrik, wenn jetzt schon ’ne Batterie drin ist. Licht, Bremslicht, Blinker, Warnblinkanlage, Scheibenwischer, Hupe…. bis auf das rechte Rücklicht und den hinteren rechten Blinker alles top. Und die Hupe geht nicht; wird wohl der lose Draht am Sicherungskasten sein. Erleichtert die Suche nach der richtigen Klemme, wenn man weiß, was nicht geht 🙂

Dann wollte ich mir die Bremsen vornehmen. Also vorn den Wagenheber drunter und das Rad ab. Zuerst der Blick in den Radkasten; ich war positiv überrascht. Der Radkasten ist absolut rostfrei 🙂 Die ganzen Fahrwerksteile sehen nicht ganz so gut aus, was aber alles nur oberflächlich sein dürfte.

Die Bremstrommeln stellen allerdings ein kleines Problem dar. Zuerst ließ sich die Schraube, mit der die Trommel befestigt ist nicht lösen. Trotz Einsatz von WD40 und prellen ließ sie sich kein Stück drehen. Ich hab dabei sogar ein Bit eingebüßt.

Also war ausbohren angesagt, was auch problemlos funktionierte. Allerdings sitzt die Trommel bombenfest. Ich hab mindestens eine halbe Stunde versucht sie irgendwie zu lockern; WD40 an den Übergang zur Radnabe, Hammerschläge rundum… sie ließ sich nicht überzeugen. Nach einer Weile überlegen hab ich erstmal aufgegeben und das Rad wieder ran geschraubt.

Danach hab ich nur noch die Birnen im Rücklicht gewechselt, so das jetzt wieder die komplette Beleuchtung geht und bin erstmal nach Hause gefahren.

Dann hieß es überlegen, wie ich die Bremstrommel ab bekomme. Einen Abzieher gibt es soweit ich weiß nur für die älteren Baujahre. Einen normalen Abzieher kann man nicht ansetzen, weil die Ankerplatte um die Bremstrommel herum geht. Die einzige Möglichkeit, die ich derzeit sehe ist die komplette Nabe abzubauen. Danach sollte sich die Trommel theoretisch lösen lassen. Mal sehen, ob ich mich morgen nochmal daran versuche. Wird aber so werden, weil mich das sonst die komplette nächste Woche wurmt. Nach der Arbeit komme ich leider nicht dazu nochmal in die Garage zu gehen.

Im Laufe der nächsten Woche sollten dann noch die letzten Bestellten Teile kommen und dann kann es richtig losgehen. Bestellt hab ich Reparatursätze für oberes und unteres Lenklager, Bremsschläuche für vorn und hinten und eine Sturzkorrektur für die Hinterachse. Ist noch einiges zu tun, mal sehen ob ich bis Juni fertig werde 🙂

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Getting those things together

So, da ich jetzt mal ein Wochenende für mich hatte (Ok, fast. Der Hund ist noch da.) habe ich mich gestern Abend mal wieder an die hinteren Seitenteile gemacht. Beim letzten Versuch hat es da ja an einer Ecke ziemlich heftige Falten geworfen, die ich diesmal mit einem Schnitt und damit bündig abschließendem Leder umgehen wollte.

Als ersten Schritt habe ich das beim letzten Mal verklebte Kunstleder wieder entfernt und mir ein neues Stück passend zurecht geschnitten.

Dann wieder schön mit Sprühkleber eingenebelt, Leder wie gehabt drauf geklebt und mithilfe des Föhns glatt gestrichen. An der betreffenden Ecke habe ich erst eine schöne deutliche Falte bekommen, diese dann oben längs bis zum Ende eingeschnitten und die beiden Flügel übereinander gelegt. Dann einmal mit einem scharfen Messer durch, so das man beide Schichten schneidet, die Reste entfernen und die beiden Seiten sauber andrücken. Sieht dann so aus:

Ganz zufrieden bin ich mit dem Ergebnis zwar nicht, aber erstmal sollte es so reichen. Die Teile mussten aus der Wohnung raus und das Auto soll langsam wieder zusammen gesetzt werden.

Dann musste noch die Kanten wie schon bei den anderen Teilen umgeschlagen werden. Allerdings konnte ich hier, durch die geringe Materialdicke nicht tackern, sondern habe den ganzen Spaß geklebt.

Dann noch die L-förmigen Verkleidungsteile wieder ran und die Metallbügel umgebogen und dann sah das schon ganz gut aus.

Heute bin ich dann in die Garage um den ganzen Spaß einzubauen. Erster Schritt: Türverkleidungen. Das war an sich kein großes Problem; die neuen Haltespangen eingefädelt und die Pappen vorsichtig an Ihrem Platz befestigt. Dann noch den Türöffner, den Griff und die Fensterkurbel fest geschraubt und fertig. Als nächstes kamen gleich die hinteren Seitenverkleidungen dran. Auch hier wieder Haltespangen einfädeln und Teile vorsichtig befestigen.

Danach habe ich dann die Sitze bezogen. Ein ziemlicher Aufwand, wenn es nicht allzu warm ist.

Sieht gut aus. Jetzt muss sich das Kunstleder nur noch glätten und ich bin zufrieden 🙂

Die Rücksitzbank hat etwas mehr Probleme gemacht. Die Sitzfläche ging recht unproblematisch. Bei der Lehne bin ich allerdings vorerst gescheitert. Bei der muss eine Kante des Leders umgeschlagen und unter eine Lasche am Lehnengestell gesteckt werden. Dabei hat sich bei mir aber immer nur der Pappstreifen in der Lederkante gedreht, statt das ich die Kante vernünftig umschlagen könnte. Ich werde mal versuchen, die Pappe festzunähen, so das sie sich nicht mehr drehen kann. Leider hatte ich heute kein Nähzeug mit, so das ich die Rücksitzlehne erstmal weggelassen habe.

Dann hab ich die ganzen Teppiche wieder reingelegt und die Sitze eingebaut (bis auf die erwähnte Rücksitzlehne). Als letztes noch die Kopfstützen drauf und fertig. Zumindest für heute 🙂

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Kleiner Nachtrag

Da mir beim Ausbau der Türverkleidungen einige von den Federklammern kaputt gegangen waren und die hinteren Seitenteile seltsamerweise gar keine erst dran hatten hab ich mir davon noch ein paar nachbestellt. Gestern kam die Lieferung 🙂

Dabei noch Bremsflüssigkeit, weil mir einfiel, das die Bremsen beim Überführen scheinbar null Wirkung hatten und ich ins Leere getreten habe (Schleppstange sei dank damals kein großes Problem). Jetzt hoffe ich mal, das die Radbremszylinder noch dicht sind, sonst werd‘ ich die auch tauschen müssen. Aber ich befürchte es, weil der Druck ja irgendwo hin muss und der Hauptbremszylinder sah beim letzten Begutachten trocken aus. Werd‘ ich dann sehen, wenn ich mich an die Bremsen mache. Auch wenn alles in Ordnung ist, ein Wechsel der Bremsflüssigkeit kann auf jeden Fall nicht Schaden.

Der nachbestellte Sprühkleber sollte eigentlich auch heute oder morgen eintreffen. Da kann ich mich dann am Wochenende nochmal an die hinteren Seitenteile setzen.

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Innenaustattung zweiter Akt

So, am Wochenende ging es nach langer Abstinenz mal ein Stück weiter in Sachen Trabant.

Nachdem die Sitzbezüge inzwischen sowohl für vorn als auch hinten fertig sind –vielen Dank nochmal an meine Schwieger-Mum– habe ich mir mal die letzten Innenraumteile vorgenommen.

Die Türpappen waren kein großes Problem. Die habe ich komplett von allem original vorhandenen Gedöns befreit, so dass ich nur die blanke Kaback-Platte hatte. Auf die Vorderseite kam dann mit Sprühkleber eine etwa 10mm starke Schaumstoffmatte. Nachdem der Kleber angetrocknet war, konnte ich den Ausschnitt für die Tasche frei schneiden und die überstehen Ränder entfernen. Als nächste kam das Kunstleder drauf; wieder mit besagtem Sprühkleber.

Als Nächstes konnte ich dann die überstehen Ränder umschlagen und straff festtackern. An den Rändern habe ich das Kunstleder V-förmig eingeschnitten, umgeschlagen und ebenfalls festgetackert. Selbiges geschah mit dem Ausschnitt für die Tasche.

Durch den Schaumstoff sind die Flächen jetzt schön weich und an den Kanten hat sich durch das straffe Umschlagen eine schöne, gewölbte Kante ergeben.

Als nächstes habe ich die Tasche von hinten angelegt, positioniert und ebenfalls festgetackert. Die Ausschnitte für die Fensterkurbel und den Türöffner habe ich auch noch ausgeschnitten. Das Loch für die Kurbel habe ich im Kreuz eingeschnitten und ebenfalls umgeschlagen und festgetackert. Den Ausschnitt für den Türöffner habe ich nur frei geschnitten und nicht umgeschlagen, da an die Stelle ein Blech kommt.

Das selbe Spiel kam dann nochmal für die zweite Türpappe.

Damit waren die Teile einbaufertig und abgehakt. Als Nächstes standen die hinteren Seitenteile auf dem Plan.

Da habe ich erst einmal die L-förmigen Blenden von den großen gewölbten Teilen getrennt und auf die gleiche Art bezogen wie die Türpappen. Allerdings hier nicht mit extra Schaumstoff, sondern einfach dem originalen Lumpen-Dämmstoff (wie auch immer das heißt).

Das gestaltete sich auch relativ leicht. Problematisch wurde es bei den gewölbten Teilen mit der „Armlehne“. Die Wölbung ist da an einer Ecke so stark, das sich das Kunstleder weder mit Fön noch mit guten Worten vernünftig darüberspannen ließ. Ich hab das dann an der Ecke probeweise mal eingeschnitten um zu sehen, ob es so funktionieren könnte. Könnte es; allerdings ist jetzt erstmal der Sprühkleber leer und ich muss Nachschub bestellen. Wenn der da ist, werde ich mich nochmal daran versuchen. Leder hab ich zum Glück noch reichlich da. 😀

Bis dahin hoffe ich darauf, dass es etwas wärmer wird, so das ich in der Garage noch ein Stück weiter komme. Die Federgabelbuchsen und die Bremsen müssen noch gemacht werden. Und der Vergaser wartet auch noch darauf, wieder eingebaut zu werden. Dann noch neue Reifen und einem Besuch beim TÜV steht nichts mehr im Wege. Der Rost im Fahrerfußraum wird erst danach beseitigt; aus privaten Gründen liegt die Priorität nun doch darauf, dass er erst einmal fahren muss.

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